Nach schwerer Krankheit verstarb Ute Parakenings, geb. Meier am 22. Juni 2013 im Alter von 66 Jahren.

 Frau Parakenings

Foto: Bredemeyer

Geboren am 20. Juli 1946, wuchs Ute Parakenings in Fröndenberg im Sauerland auf. Schon kurz nach ihrer Konfirmation begann sie, die Orgel in den Gottesdiensten der umliegenden Dörfer zu spielen. Am Dortmunder Konservatorium legte sie die C-Prüfung in Evangelischer Kirchenmusik ab. Später studierte sie an der Folkwang-Hochschule in Essen Kirchenmusik. Gerade ihr Orgellehrer Prof. Siegfried Reda hat sie geprägt und für die Musik des 20. Jahrhunderts begeistert. Seine Melodie zu dem Text von Jochen Klepper findet sich seit 1994 im Evangelischen Gesang-buch unter der Nummer 64. Ute Parakenings, die in demselben Jahr in der Nachfolge von Ruth Unteutsch als Kirchenmusikerin von St. Michaelis Diepholz eingeführt wurde, spielte dieses Lied gerne im sonntäglichen Gottesdienst, nicht nur zur Jahreswende.

Nach Diepholz war sie mit ihrer Familie 1981 gekommen und unterrichtete an der neu gegründeten Kreismusikschule. Von 1982 an war sie zusätzlich Organistin in Wagenfeld und übernahm ab 1989 auch den Chor bevor sie 1994 mit der Übernahme der Kirchenmusi-kerstelle von St. Michaelis ihren Wirkungskreis ganz nach Diepholz verlagerte.

Hier prägte sie den Kirchenchor durch eine intensive Probenarbeit, durch Gewinnung neuer Sängerinnen und Sänger, durch die Förderung der Chorgemeinschaft und durch kirchenmusikalisch anspruchsvoll gestaltete Gottesdienste, wie die in der Adventszeit.

Immer spürte man ihr die Begeisterung für die Kirchenmusik ab. Die „Nacht der Psalmen“ 2003 in St. Michaelis gestaltete sie musikalisch maßgeblich mit. Aus demselben Jahr stammt ihr Ausspruch: „Musik im Gottesdienst kann eine echte Glaubenshilfe sein.“

Wir werden Ute Parakenings ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Bericht: Cord-Michael Thamm